Herrliche Jagderlebnisse in Härjedalen / Schweden

Liebe Jagdfreunde, seit mehr als 28 Jahren jage ich selber in Schweden-Härjedalen und habe in diesen Revieren viele tolle Jagderlebnisse gehabt. Alle Revierinhaber, Jagdleiter und Reviere kenne ich bereits seit vielen Jahren und weiß, dass Sie hier in guten Händen sind. Wenn Sie Fairness, Jagdethik, Naturerlebnis und eine Jagd- gemeinschaft in der Sie nicht nur der „zahlender Jagdgast“ sind suchen, werden Sie sich hier wohlfühlen.

Dies sind nur kurze Beschreibungen der ver- schiedenen Jagdarten, die wir anbieten. Auch eine persönliche Beratung oder ein Informations-meeting ist jederzeit durch unseren Vermittler möglich. Fragen Sie, wir sind gern für Sie da.        Ein guter Service ist für uns selbstverständlich.

Es besteht  auch die Möglichkeit verschiedene Jagdarten zu kombinieren.

  Wenn Sie es wünschen erledigen wir alle Formalitäten für Sie, so dass Sie sich voll und ganz auf Ihr Jagdabenteuer konzentrieren können. Sie bekommen von uns nach der Buchung genaue Informationen und werden umfangreich eingewiesen.

Sie schließen Ihren Jagdteilnahmevertrag direkt mit dem Revierinhaber/Jagdleiter ab. Unser Vermittler berät und  informiert Sie gern.

 

 

 

 

 

 

 

 

Hier die unterschiedlichen Jagdarten auf verschiedenes Wild.

Die Rauhfußvogeljagd

Beginn 25. August bis 31. Januar / Hühner bis 15. November.

        Die Ansitzjagd

Die Ansitzjagd auf Auerwild ist die bequemste Art auf den Hahn zu jagen. Im September/Oktober beginnen die Vögel ihre Nahrung auf Kiefernnadeln umzustellen und brauchen für die Verdauung häufiger kleine Steinchen, die sie auf den Wegen am frühen Morgen und am späten Abend aufnehmen. Aber sie sind sehr wählerisch. Man findet sie nur auf den Wegen, wo es Basalt- oder Quartzsteinchen in der richtigen Größe gibt. Wir kennen diese Stellen.
1 Stunde bevor die Dämmerung beginnt, wird der Ansitz bezogen. Im ersten Morgengrauen fliegen die Hähne ihre „Steinchenplätze“ ab.
Sie landen in den Bäumen oder auch auf dem Waldboden und sichern längere Zeit. Sie sind sehr vorsichtig. Der Hahn sichert auch bevor er auf den Weg tritt. Erst wenn er Steinchen aufnimmt beginnt die Jagd. Äußerst vorsichtig und absolut leise wird das Gewehr in Anschlag gebracht. Unter 30m wird er mit Schrot 3mm geschossen, darüber mit der kleinen Kugel z.B. .222, Hornet oder mit ähnlichem Kaliber, aber immer mit Vollmantelgeschoss.

        Die Jagd mit dem „Vogelhund“

molle  Es wird je nach Revier und Erfordernissen mit dem „Vorsteh-Hund“ gejagt oder wie weit verbreitet und häufig am erfolgreichsten ist die Jagd mit dem „Verbeller“. Das sind speziell ausgebildete Hunde der Rasse „Finnspitz“. Dieser Hund hat viel Ähnlichkeit mit einem Fuchs für den ihn der Vogel auch hält. Mit so einem Hund zu jagen ist ein tolles Erlebnis, das man nicht so schnell vergisst.

Der Hund wird von dem Hundeführer im Revier geschnallt und er beginnt sofort mit der Suche. Hat er einen Vogel gestellt, baumt der Vogel auf einen Baum auf, fühlt sich sicher und beobachtet den vermeintlichen „Fuchs“. Der Hund verbellt den Vogel fast ununterbrochen und das ist die Chance für den Jäger sich vorsichtig anzupirschen.
Es ist nicht ganz leicht den Vogel im Baum auszumachen, aber es besteht keine Eile und Umsicht geht vor Hektik. Ist er entdeckt fällt der Schuss.

        Faszination Wipfeljagd auf Auer- und Birkwild

Es ist sicher eine der interessantesten und stimmungsvollsten Jagden, die man in dieser verschneiten Landschaft erleben kann.

Temperaturen zwischen – 5° und -15° und Windstille sind perfekte Voraussetzungen um auf den Hahn zu jagen. Eine gute körperliche Verfassung ist Vorraussetzung für diese Jagdart. Das heißt aber nicht, nur Athleten können die Wipfeljagd betreiben. Es ist nur etwas anstrengender als nur zu  laufen. Unter bestimmten Voraussetzungen ziehen wir Tage vor der Jagd mit dem Motorschlitten Pirschspuren, auf denen sehr gut mit Schneeschuhen, Ski oder auch direkt gelaufen werden kann.

Bei der Wipfeljagd ist Tarnkleidung Pflicht. Auf den speziellen Jagdski (kürzer und breiter als normale Ski, Leihski stehen zur Verfügung) durchstreift man die Wälder und beobachtet ständig die Waldränder mit dem Glas um einen Hahn auszumachen. Ist er entdeckt, sucht man nach einem Weg um sich ungesehen näher heranpirschen zu können. Es ist ein unglaublicher Anblick so einen herrlichen Vogel auf der Spitze eines Baumes im Glas zu beobachten. Bewegt man sich sehr vorsichtig, ist eine Schuss- entfernung von 80-100m möglich.
Dann wartet man einige Zeit bis die Hand sich beruhigt hat...

Auf die gleiche Art wird auch Birkwild im Winter bejagt.

        Birkwildjagd

Am frühen Morgen im Herbst hört man die Birkhähne, wenn sie auf den Mooren ihre „falsche Balz“ aufführen. Es versammeln sind viele Hähne an diesen Plätzen. Auch diese Plätze kennen wir.

Birkhähne sind selten allein anzutreffen. Meistens sieht man mehrere Hähne in den Bäumen sitzen und vielleicht erlebt man das Schauspiel von 30 bis 40 Hähnen, die alle in einer alten großen knorrigen Kiefer sitzen. Das ist ein unglaubliches Bild und erinnert an einen mit Kugeln geschmückten Weih- nachtsbaum. Die Jagd auf Birkwild lässt sich sehr gut mit der Auerwildjagd kombinieren. Am frühen Morgen in der Dämmerung jagen wir erst Auerwild und ab ca. Uhr 10:00 Birkwild bis zum Mittag. Dann wird am Lagerfeuer eine Mittagspause gemacht und am späten Nachmittag weiter auf Auerwild gejagt.

Die Elchjagd

Beginn Anfang September für ca. 3 Wochen und  nach der Brunftzeit (ca. 2,5 Wochen) bis zum 31. Jannuar

Jedes Jahr werden in Schweden ca. 80 000 Elche erlegt. Dabei geht es für die allermeisten schwedischen Jäger in erster Linie um Fleisch, weniger um die Trophäe. Klar freut sich jeder wenn er einen starken Elchbullen mit 12, 16, 20 oder mehr Spitzen erlegt aber die „Fleischjagd“ steht im Vorder- grund.
Elchfleisch ist sehr schmackhaft und hat nur einen sehr leichten, milden Wildgeschmack. Es ist auf dem Markt relativ teuer und sehr begehrt.
Bei uns beginnt die Elchjagd Anfang September mit der so genannten Elchjagdwoche. In dieser Woche sind alle Jäger draußen und für viele ist das die wichtigste Woche des Jahres. Keine Jagd hat in Schweden einen solch hohen Stellenwert wie die Elchjagd. In den Dörfern trifft man kaum noch Männer* an, viele Firmen sind geschlossen und alles dreht sich nur noch um die Elchjagd.
(* Natürlich jagen auch häufig Frauen mit)

        Die Gesellschaftsjagd auf Elch.

Gejagt wird am Vor- und Nachmittag.Jagd in den Fjälls

Am frühen Morgen nach der Jagdbesprechung geht es ins Revier und die Passschützen nehmen vorsichtig und leise ihre Plätze ein. Dann schnallen die Hundeführer die Hunde. Diese suchen eigenständig große Gebiete ab und haben sie einen Elch gestellt, wird er verbellt. Die Spannung steigt. Wo zieht er lang? Das kann, wenn der Elch in Bewegung bleibt über Stunden gehen. Zieht der Elch am Passschützen vorbei ist das die Gelegenheit den Elch zu erlegen. Ist der Hundeführer nahe am verbellenden Hund und kein Passschütze in der Nähe, geht er den Elch an und erlegt ihn. Bei der Elchjagd sind alle Teilnehmer mit Funkgeräten/Ohrhörer ausgerüstet, damit Informationen direkt weitergegeben werden können. Es dient der Sicherheit und ist für eine effektive Jagd wichtig.

         Die Exclusiv-Einzeljagd auf Elch.

Ein perfekter JagdtagGejagt wird am Vor- und Nachmittag.

Bei der Einzeljagd bricht der Guide (Hundeführer) am frühen Morgen gemeinsam mit 1-2 Jäger auf. Nach kurzer Klärung der Windverhältnisse und anderen Gegebenheiten beginnt die Jagd. Der Hund wird geschnallt und er beginnt mit der Suche. Wenn er einen Elch gestellt hat und das mit ver- bellen anzeigt, geht der Guide mit den Jägern den Elch vorsichtig an. Nachdem der Guide den Elch freigegeben hat, kann er erlegt werden. Gejagt wird bis zum Mittag. Dann wird am Lagerfeuer eine längere Pause gemacht und es ist Zeit sich zu erholen und neue Kräfte zu sammeln, um die Jagd am Nachmittag fortzusetzen.
Diese Jagd ist sehr exklusiv und spannend. Eine gewisse Beweglichkeit ist allerdings erforderlich, da man zwar langsam aber über längere Zeit dem Guide folgt.
 
 

Die Braunbärjagd

Beginn 21. August.

In Schweden leben ca. 3000 Braunbären und in Jämtland werden jedes Jahr ca. 90 Bären freigegeben. Die Bärenjagd beginnt am 21. August. Die Quote ist häufig Mitte September schon erfüllt. Daher ist bei Interesse eine sehr frühe Buchung nötig. Die Bärenjagd ist eine extrem spannende und interessante Jagd.
Wir jagen den Bär auf unterschiedliche Weisen. Die Jagd mit speziell ausgebildeten „Bärenhunden“ ist im Ablauf ähnlich der Elchjagd.
Es gibt Passschützen und Hundeführer die ihre Hunde im Revier schnallen und die Jagd beginnt.
Wenn der Hund einen Bären aufgespürt hat, verbellt er ihn. Der Hund bleibt am Bär, zieht mit ihm mit und verbellt ihn ausdauernd. Kommt er in die Nähe des Passschützen, versucht er ihn zu erlegen. Der Pass wird aber auf keinen Fall verlassen! Nur wenn der Jagdleiter den Passschützen auffordert den Bär anzugehen, darf der Pass verlassen werden. (Wir alle haben Funkgeräte mit Ohrhörer und stehen so in Verbindung).

Biberjagd

Beginn 1. Oktober - 15. Mai.

Eine spannende und aufregende Jagd. Der Biber ist auch wegen seines unglaublich dichten Fells eine begehrte Trophäe. Daraus lassen sich richtig warme Jacken, Mäntel und Mützen herstellen. Wir betreiben sie auf unterschiedliche Weise: die Pirsch mit dem Boot. Wir lassen uns mit der Strömung treiben oder rudern vorsichtig entlang des Ufers.
Als Ansitzjagd in der Nähe von Biberburgen oder wir pirschen entlang des Ufers. Der Biber wird NIE im Wasser erlegt, sondern immer nur wenn er einige Meter auf dem Land ist. Andernfalls würde er sich mit letzter Kraft ins Wasser flüchten und wäre verloren.

Auch eine Kombinationsjagd Biber/Raufußvogel ist möglich. (nur bis zum 31.01.)
Die beste Zeit ist der Spätherbst bevor sich das dicke Eis gebildet hat und das Frühjahr ab Ende März.